Gefährdungsbeurteilungen

Wie bereits bekannt, verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz den Arbeitgeber Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und diese zu dokumentieren.

Durch den Einbezug der Fachkraft für Arbeitssicherheit wird die Fachkunde gesichert.

Neben dem Gesetz gibt es noch gewisse Technische Regeln, wie z.B. TRBS 1111, die die Anforderungen an die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung klar definieren.

Als Resultat (Konsequenz) dieser Beurteilungen finden z.B. regelmäßig Schulungen und Unterweisungen statt, Betriebsanweisungen werden erstellt oder aktualisiert und Persönliche Schutzausrüstung wird dem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt.

Aufbau einer Gefährdungsbeurteilung

  1. Die Klassifizierung der Gefährdungsfaktoren
    Es wird, je nach BG Vorgabe, in 11 Kategorien unterschieden, deren Gefährdungen sich aus typischen Bezugsquellen wie z.B. die Betriebssicherheitsverordnung oder die DGUV V1 ergeben.
  2. Die Matrix zur Risikoeinschätzung
    Hierbei ist zu beachten, dass wenn es keine Vorgaben, Richtwerte oder Grenzwerte gibt, man eine Matrix zur Risikoeinschätzung erstellen sollte. Diese sollte in drei Schadensausmaße unterteilt werden.
  3. Die Maßnahmen nach Hierarchie einteilen
    Ganz entscheidend ist die Unterteilung der Reichweite der geplanten Maßnahmen. Lassen sich Gefahrenquellen nicht vermeiden, so wäre z.B. eine Unterweisung das Mindestmaß.

Dank der Fachkunde strukturiert die Fachkraft für Arbeitssicherheit die Beurteilungen in Bereiche und Tätigkeiten und legt präzise PDCA Zyklen fest.

Ein weiteres Tool für die Sicherstellung des Arbeitsschutzes ist die Dokumentation der Arbeitsmittel und deren Prüffristen.

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